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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

No Aging, Inhaber: Danijel Budimir, Enskild firma nach schwedischem Recht

Propellervägen 6a, 183 62 Täby, Stockholm, Schweden

E-Mail: info@no-aging.com (nachfolgend „Anbieter“)

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über digitale Produkte und Dienstleistungen, die zwischen dem Anbieter und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Webseiten, Bestellseiten und sonstigen Vertriebskanäle des Anbieters geschlossen werden.

(2) Der Kunde kann sowohl Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sein. Soweit einzelne Regelungen dieser AGB nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, ist dies jeweils ausdrücklich bezeichnet.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Leistungsgegenstand

(1) Der Anbieter bietet folgende Leistungen an:

a) den Onlinekurs „14-Tage-Reset“, einen 14-tägigen digitalen Kurs zu den Themen Detox, Regeneration und Longevity. Der Kurs besteht aus Videolektionen, Begleitmaterialien und gegebenenfalls weiteren digitalen Inhalten, die dem Kunden über eine Onlineplattform bereitgestellt werden (nachfolgend „Onlinekurs“, digitale Inhalte);

b) das 1:1 Longevity-Coaching, onlinebasierte 1-zu-1-Coachingleistungen, die ausschließlich virtuell per Videokonferenz erbracht werden (nachfolgend „Coaching“ bzw. „Dienstleistungen“). Inhalt, Umfang und Laufzeit ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot.

(2) Der Anbieter schuldet die Erbringung der vereinbarten Leistungen, nicht jedoch den Eintritt eines bestimmten gesundheitlichen, körperlichen oder sonstigen Erfolgs. Individuelle Ergebnisse können variieren.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Erfüllungsgehilfen zu bedienen.

(4) Vereinbarte Coachingtermine sind verbindlich. Kann der Kunde einen Termin nicht wahrnehmen, hat er dies dem Anbieter mindestens 24 Stunden vor dem Termin in Textform mitzuteilen. Bei rechtzeitiger Absage wird ein Ersatztermin vereinbart. Bei nicht rechtzeitiger Absage oder Nichterscheinen gilt der Termin als in Anspruch genommen, es sei denn, der Kunde hat die Verhinderung nicht zu vertreten oder die Hinderungsgründe stammen aus der Sphäre des Anbieters.

(5) Der Kunde hat die für die Inanspruchnahme der Leistungen erforderlichen technischen Voraussetzungen auf eigene Kosten sicherzustellen, insbesondere eine hinreichende Internetverbindung, einen aktuellen Browser sowie ein kamera- und audiofähiges Endgerät.

§ 3 Gesundheitshinweise, Eigenverantwortung

(1) Die Leistungen des Anbieters dienen der allgemeinen Information, Bildung und Unterstützung eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Sie stellen keine medizinische, therapeutische oder heilkundliche Behandlung dar und ersetzen nicht die Untersuchung, Diagnose, Beratung oder Behandlung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten.

(2) Der Anbieter gibt keine Heilversprechen ab und trifft keine Aussagen über die Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten.

(3) Die Teilnahme an den Programmen und die Umsetzung der Inhalte erfolgen in Eigenverantwortung des Kunden. Der Kunde ist gehalten, vor Beginn der Teilnahme ärztlichen Rat einzuholen, insbesondere bei bestehenden oder vermuteten Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen.

(4) Nimmt der Kunde während der Teilnahme körperliche oder psychische Beschwerden oder deren Verschlechterung wahr, hat er die Umsetzung der Inhalte zu unterbrechen und unverzüglich einen Arzt zu konsultieren.

 

§ 4 Vertragsschluss

(1) Onlinekurs: Die Darstellung des Onlinekurses auf den Bestellseiten des Anbieters stellt kein bindendes Angebot dar, sondern lediglich eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung. Durch Anklicken der Schaltfläche, die den Bestellvorgang kostenpflichtig abschließt, gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung durch eine Bestätigung in Textform annimmt oder dem Kunden den Zugang zum Onlinekurs bereitstellt, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.

(2) Der Anbieter stellt dem Kunden nach Vertragsschluss eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger, in der Regel per E-Mail, zur Verfügung (§ 312f BGB).

(3) Coaching: Verträge über Coachingleistungen kommen durch ein individuelles Angebot des Anbieters in Textform und dessen Annahme durch den Kunden zustande.

(4) Die Vertragssprache ist Deutsch. Diese AGB können jederzeit auf der Webseite des Anbieters abgerufen und gespeichert werden.

§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Sämtliche gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die jeweils geltende gesetzliche Umsatzsteuer. Gegenüber Unternehmern ausgewiesene Preise verstehen sich, soweit im Angebot nicht anders angegeben, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe.

(3) Die Vergütung für den Onlinekurs ist mit Vertragsschluss als Einmalzahlung sofort fällig.

(4) Die Vergütung für Coachingleistungen ist, soweit im Angebot nicht anders vereinbart, mit Vertragsschluss fällig. Im Angebot kann eine Zahlung in bis zu drei Raten vereinbart werden; in diesem Fall sind die Raten zu den im Angebot genannten Terminen fällig.

(5) Gerät der Kunde mit einer Rate ganz oder teilweise in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, weitere Leistungen bis zum Ausgleich des offenen Betrags zurückzubehalten. Gerät der Kunde mit zwei Raten ganz oder teilweise in Verzug, wird die gesamte noch offene Restvergütung sofort zur Zahlung fällig.

(6) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 6 Widerrufsrecht

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die dem Kunden vor Abgabe der Bestellung zur Verfügung gestellt wird.

(2) Onlinekurs (digitale Inhalte): Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Kunde (a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, (b) seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und (c) der Anbieter dem Kunden eine Bestätigung gemäß § 312f BGB zur Verfügung gestellt hat.

(3) Coaching (Dienstleistungen): Verlangt der Kunde, dass die Coachingleistungen vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Leistung, wenn der Kunde vor Beginn ausdrücklich zugestimmt und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter erlischt. Widerruft der Kunde, bevor die Leistung vollständig erbracht ist, schuldet er dem Anbieter Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen entsprechend deren Anteil an der vereinbarten Gesamtleistung.

(4) Der Widerruf kann unter anderem über die auf der Webseite des Anbieters bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion („Vertrag widerrufen“) erklärt werden.

(5) Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Ein vertragliches Widerrufsrecht wird Unternehmern nicht eingeräumt.

§ 7 Nutzungsrechte

(1) Sämtliche Inhalte der Leistungen des Anbieters, insbesondere Videos, Texte, Arbeitsmaterialien, Grafiken und Konzepte, sind urheberrechtlich geschützt.

(2) Der Kunde erhält mit vollständiger Zahlung der Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den ihm bereitgestellten Inhalten. Verbraucher dürfen die Inhalte ausschließlich für eigene, private Zwecke nutzen; Unternehmer ausschließlich für eigene, interne Zwecke.

(3) Der Zugang zum Onlinekurs wird für die Dauer von 12 Monaten gewährt. Die Frist beginnt mit der Bereitstellung des Zugangs zum Onlinekurs. Nach Ablauf der Frist endet der Zugang automatisch, ohne dass eine gesonderte Mitteilung erforderlich ist.

(4) Die Weitergabe von Zugangsdaten und Inhalten an Dritte, die öffentliche Zugänglichmachung sowie das Kopieren, Aufzeichnen oder Herunterladen von Inhalten sind, soweit nicht ausdrücklich vorgesehen, untersagt. Bei einem Verstoß ist der Anbieter berechtigt, den Zugang des Kunden zu sperren; weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten.

§ 8 Gewährleistung, digitale Produkte

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

(2) Für Verträge mit Verbrauchern über den Onlinekurs gelten ergänzend die Vorschriften über Verbraucherverträge über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB). Der Anbieter stellt die Aktualisierungen bereit, die zur Einhaltung des Vertrags des Onlinekurses erforderlich sind. Eine Pflicht zur inhaltlichen Erweiterung oder Weiterentwicklung des Onlinekurses über die Vertragsmäßigkeit hinaus besteht nicht.

(3) Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche zwölf Monate ab der Bereitstellung der Leistung.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(4) Eine Haftung für den Eintritt bestimmter gesundheitlicher oder sonstiger Ergebnisse wird nicht übernommen; § 3 bleibt unberührt.

§ 10 Laufzeit und Kündigung von Coachingverträgen

(1) Coachingverträge werden für die im Angebot vereinbarte feste Laufzeit geschlossen und enden mit deren Ablauf, ohne dass eine Kündigung erforderlich ist. Die ordentliche Kündigung während der festen Laufzeit ist ausgeschlossen.

(2) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Kündigungen bedürfen der Textform.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen AGB. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform.

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher, bleiben die zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, von dieser Rechtswahl unberührt.

(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Europäischen Union, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Vertrag der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist daneben berechtigt, den Kunden an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.

(4) Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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